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Medienzentrum

Sandwiesenstraße 35 · Alsbach-Hähnlein

Wettbewerb: 2004, 1.Preis

Fertigstellung: 2006

Mitarbeiter: Philipp Riemschneider, Sandra Rützel, Matthias Lehmann (WWB), Nadine Ressel, Nils Pfeifer, Joachim Britz, Nadine Scheld, Daniel Dickel, Miriam Lebok, Rodolfo Tarulli

Auftraggeber: Stimme der Hoffnung e.V.

 

Projektbeschreibung

Die Stimme der Hoffnung ist das Medienzentrum der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Produktion von TV- und Radiosendungen; das Internationale-Bibel-Studien-Institut bietet Bibel-Fernkurse und eine Blindenbücherei an.

Das Medienzentrum ist als 1. Preis aus einem Realisierungswettbewerb im Mai 2004 hervorgegangen. Sein komplexes Raumprogramm wurde funktional zusammenhängend als Hofanlage organisiert, in deren Zentrum sich eine Mehrzweckhalle befindet, die sowohl als großes Filmstudio, wie auch als Gottesdienstraum genutzt wird. Um den zentralen, öffentlich zugänglichen Bereich herum gruppieren sich Büroräume, Studios für Film- und Tonaufnahmen, Werkstätten, Archive und Lagerräume.

Die gebäudetechnische Ausstattung des Medienzentrums ist nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und des minimierten Energieverbrauchs konzipiert. Beheizt wird das Gebäude über eine Holzhackschnitzelanlage, deren Heizenergiekosten nur 1/3 der Kosten einer konventionellen Heizanlage betragen. Die beim Betrieb der Fernsehstudios anfallenden hohen Kühllasten werden über eine Kühlanlage auf der Basis von Brunnenwasser, in Verbindung mit einer Wärmepumpe abgeführt. Die Anlage wurde so ausgelegt, dass weitere lufttechnische Anlagen, eine weitere Wärmepumpe und eine Solaranlage nachgerüstet werden können. Die Brunnenanlage dient neben dem Kühlbetrieb auch zur Außenbewässerung und zum Betrieb der Toilettenanlage. Kühl- und Niederschlagswasser versickern auf dem Grundstück in einem unterirdisch angelegten Rigolensystem.